Grußwort des Staatssekretärs Herrn Dr. Birk
Die Darstellende Kunst in Baden-Württemberg mit ihren vielfältigen Einrichtungen und Sparten bezeugt eindrücklich das kreative Potential der Menschen in Baden-Württemberg. Selbst wenn man ihn manchmal im Schatten seiner dominanten Sparten-Geschwister suchen muss, gehört der Tanz in allen seinen Spielarten – vom klassischen Ballett bis zur zeitgenössischen Choreografie und Performance – zu den Kunstformen, denen wir besonders nahe stehen und die uns berühren. Wir alle sprechen mit und durch unsere Körper, ob auf der Bühne des täglichen Lebens oder der Kunst. In der Bewegung vermögen wir Gedanken und Haltungen auszudrücken, für die unsere Sprache keine Worte hat. Inneres und Äußeres, Seele und Körper werden eins – eine wunderbare Ganzheitlichkeit, die der Mensch nur im Tanz erreicht. Ich freue mich, dass sich professionelle Tanzschaffende aus dem Land an einen Tisch gesetzt haben, sich als Interessengemeinschaft verstehen, sich vernetzen, Visionen entwickeln und sich gemeinsam in der Öffentlichkeit präsentieren. Einzigartig dürfte dabei sein, dass institutionelle Barrieren und Hierarchien keine Rolle spielen: Vertreterinnen und Vertreter des Tanzes aus der Freien Szene und aus festen Häusern haben diese Zusammenarbeit entwickelt und tragen sie weiter. Ich wünsche dieser Initiative viel Erfolg und hoffe, dass sich der zeitgenössische Tanz mit innovativen Formaten noch stärker in unserer Kulturszene verankert und dass unsere Künstlerinnen und Künstler auch bundesweit erhöhte Wahrnehmung und Anerkennung erfahren. Das Kunstministerium wird die TanzSzene BW auch im kommenden Jahr partnerschaftlich begleiten und nach Möglichkeit unterstützen.
Tanz ist Bewegung – und ohne Bewegung kein Fortschritt!
In diesem Sinne wünsche ich der TanzSzene BW eine glückliche Zukunft.
Dr. Dietrich Birk MdL
Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg